Türkei Urlaub - Verkehr
Der türkische Straßenverkehr jedoch
stellt eine große Herausforderung dar.
Ob man sich hier wirklich ins
Verkehrschaos größerer Innenstädte wagen
möchte, sollte man sich besser zweimal
überlegen. Selbst viele Einheimische
sind dort oft überfordert.
Verkehrszeichen scheinen in der
Türkei so etwas wie ein zufällig
auftretendes Phänomen zu sein und finden
dann auch nicht immer Beachtung. Eine
klare Vorfahrtsregelung gibt es
scheinbar auch nicht. Wenn man abbiegen
möchte sollte man Vorfahrt gewähren.
Einige Straßen sind in beklagenswertem
Zustand. Schlaglöcher treten dann
gehäuft auf. Fahrbahnmarkierungen sind
ebenfalls nur sporadisch vorhanden. Man
braucht sich außerdem nicht zu wundern,
wenn man den ein oder anderen
abenteuerlich beladenen Laster antrifft.
"Geht nicht, gibt’s nicht!" scheint hier
die Devise zu sein. Fußgänger müssen
häufig energisch und entschlossen über
die Straße gehen. Bis ein Auto anhält
und sie gewähren lässt, kann es lange
dauern.
Man sieht also, das Abenteuer
Mietwagen in der Türkei sollte nur von
anpassungsfähigen und erfahrenen
Autofahrern gewagt werden. Zudem ist der
Sprit teurer als in Deutschland.
Ansonsten kann man sich an die
zahlreichen Taxen und Busse halten, die
im Bereich der türkischen Riviera zu
finden sind.
Eine Besonderheit sind hierbei die
Dolmus – Dolmusch gesprochen, diese
kleinen Busse (14-24 Plätze) fahren
bestimmte Strecken ab und regeln den
Nahverkehr. Dabei sind sie kaum an
Haltestellen gebunden. Man kann sie
einfach herbeiwinken und sie nehmen
einen auf (wenn noch Platz ist). Genau
so flexibel lassen sie einen dann auch
wieder aussteigen und es wird gezahlt.
Linienbusse regeln eher den Fernverkehr.
Züge gibt es in der Türkei kaum, da in
den Gebirgen kein Schienennetz besteht.
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